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Hier dreht sich alles um das Schwein...

Durch dick und dünn - Freundschaft zwischen Ferkel

Das Schwäbisch-Hällisches Landschwein

Die Sauen dieser Rasse werden etwa 80 cm hoch und erreichen ein Gewicht von 222-275 kg. Die Eber werden um die 90 cm hoch und erreichen ein Gewicht von 275-350 kg. Die Größe wird am Widerrist gemessen. Der Kopf, der Hals und auch die Hinterbeine des Schwäbisch-Hällischen Landschweins sind schwarz. Der Körper und die Vorderbeine der Rasse haben keine Pigmentierung. Durch diese Färbung haben die Schweine den Beinamen „Möhrenköpfle“ erhalten. Sie werden als großrahmig und tiefrumpfig beschrieben und haben Schlappohren. Auch der typisch gekringelte Schwanz ist bei dieser Rasse zu finden. Die Schweine sind sehr gesellige Tiere. Sie leben in Gruppen zusammen und sind intelligente Tiere. Sie benötigen Platz um die Umgebung zu erkunden und spielen gerne. Die Säue des Schwäbisch-Hällischen Landschweins haben einen sehr ausgeprägten Mutterinstinkt und achten sehr auf ihre Ferkel. Es ist eine sehr widerstandsfähige Rasse, die sehr frühreif ist. Diese Rasse ist erstaunlich fruchtbar, vergleicht man sie mit anderen Schweinerassen. Ein großer Vorteil für die Zucht. Dank dieser Eigenschaften schafften Züchter auch die Rasse vor dem Aussterben zu retten.

Die Herkunft des Schwäbisch-Hällischen Landschweines

Die Schwäbisch-Hällischen Landschweine sind sehr robuste und stressresistente Schweine. König Wilhelm I. von Württemberg führte der Landeszucht ein paar chinesische Maskenschweine hinzu. Durch die Kreuzung mit einheimischen Rassen entstand das Schwäbisch-Hällische Landschwein. 1925 entstand der erste Züchterverein. Die Fleischqualität war und ist sehr hoch und die Säue haben sehr gute Muttereigenschaften. Kenner loben den saftigen und zarten Geschmack des Fleisches der Tiere. In den 1940er Jahren war das Fleisch der Tiere so beliebt das im Landkreis Schwäbisch Hall beinahe nur noch diese Rasse gehalten wurde. In den Jahren danach wurde die Rasse mehr und mehr verdrängt, da es recht fettreich war, und der Ernährungstrend in Richtung fettarm ging. In den 1970er und 1980er Jahren waren die Schwäbisch-Hällischen Landschweine beinahe ausgestorben. Im Jahr 1984 haben sich einige Landwirte zusammen getan um die Rasse zu retten. Sie haben mit nur sieben Sauen und einem Eber eine ganz neue Zucht begonnen. Im Jahr 1986 gründeten sie dann den Schwäbisch-Hällisches Schwein Züchterverein. Ein Jahr später wurde das Schwäbisch-Hällische Landschwein als Gefährdetes Nutztier erklärt. Bis heute gilt es als gefährdet.

Artgerechte Haltung

Um das Schwäbisch-Hällische Landschwein artgerecht zu halten sollte, wie bei jeder anderen Schweinerasse auch, genügend Platz vorhanden sein. Die Ställe sollten groß, luftig und genügend Tageslicht ist sehr wichtig. Für die Schlafstätten sollte genügend Stroh zur Verfügung stehen, damit sich die Schweine ein sauberes und warmes Nest für die Nacht bauen können. Die Schweine sind sehr saubere Tiere und daher sollten auch die Ställe und Plätze immer sauber gehalten werden. Schweine suchen sich ihrem Naturell nach einen extra Kotplatz, der genügend entfernt von ihrem Schlafplatz liegt. Um die Tiere artgerecht zu halten, muss also für genügend Platz und Sauberkeit gesorgt werden. Die artgerechteste Haltung ist natürlich die Freilandhaltung. Ein großes Gelände, welches Auslauf und Futter für die Schwäbisch-Hällischen Landschweine bietet. Badestellen dienen den Schweinen zum Abkühlen und um sich darin zu suhlen und zu wälzen. Dies machen die Tiere um sich vor der Sonne und der Hitze zu schützen. Auch um Insekten fernzuhalten suhlen sich die Tiere in den schlammigen Badestellen. Genügend Bäume oder Unterstellmöglichkeiten sollten für die Schweine zur Verfügung stehen, damit sie nicht der sengenden Sonne ausgesetzt sind. Auch auf dem Freigelände suchen sich die Tiere dann immer einen Schlafplatz und einen Kotplatz. Sie halten sich und ihre Schlafnester stets ordentlich und sauber.

Die richtig Ernährung des Schwäbisch-Hällischen Landschweines

In den Mastbetrieben bekommen die Schweine meistens betriebseigenes Getreide. Dieses Getreide wird dann mit Futterkalk, welches mit zusätzlichen Vitaminen versehen ist, und einer Eiweißergänzung, welche aus Erbsen- oder Bohnenschrot besteht, vermischt. Wenn das eigene Getreide nicht ausreicht darf Futter aus der jeweiligen Region dazu gekauft werden. Für die Züchter gilt auf jeden Fall das Verbot von Masthilfsstoffen. Auch die Fütterung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Antibiotika ist in der Zucht und bei der Mast nicht erlaubt. Werden die Schwäbisch-Hällischen Landschweine draußen in der Freilandhaltung gehalten, so fressen sie Gras und was sie beim Wühlen in der Erde finden. Schweine sind Allesfresser und sind bei ihrem Futter nicht sehr wählerisch. Werden die Tiere Artgerecht gehalten und gefüttert dann hat ihr Fleisch ein ganz typisches Aroma und dazu einen kräftigen Geschmack.

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